Quelle lebender Bücher

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Beschreibung

5 Jahre Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich


Im Dezember des Kriegsjahres 1939 übergab der Verein Jüdische Bibliothek Zürich seine Bestände der Bibliothek der ICZ zu deren Gründung. Während zur gleichen Zeit in Deutschland und Österreich alle jüdische Bibliotheken der nationalsozialistischen Zerstörungswut zum Opfer fielen, erhielt jene in Zürich ihren Betrieb kontinuierlich aufrecht. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die ICZ zu ihrem eigentli chen Schatz: Dank der Vermittlung von Hannah Arendt, damals Geschäftsführerin der Jewish Cultural Reconstruction Inc., gelangten Teile der 1938 aufgelösten Bibliothek des Breslauer Rabbinerseminars in die Schweiz.

Die Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich beging 2014 ihr 75-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde ein Buch, eine ganz besondere Festschrift herausgegeben: 75 Menschen, darunter 7 Künstlerinnen und Künstler, schrieben ihren ganz eigenen Text, zeichneten, malten ihr eigenes Bild, eine Grafik oder eine Radierung zu Ihrem Lieblingsbuch, das sich im Bestand der Bibliothek befinden musste. Ein breites Angebot an Lieblingsbüchern liegt vor, darunter befinden sich Romane, Biografien, Gedichtbände, Sachbücher, Kunstbände, Zeitschriften und Kinderbücher in deutscher, hebräischer , jidischer, englischer und französischer Sprache.